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Es kommt von Kunden hin und wieder die Frage auf, warum auf dieser Seite eigentlich kein Wordpress und stattdessen Symfony bzw ein selbst entwickeltes Front- und Backend genutzt wird. Wäre Wordpress nicht viel besser geeignet?
Tobeworks.de ist ursprünglich aus einer, kleinen statischen HTML-Seite entstanden und wurde im nächsten Schritt wegen dem in Symfony schon perfekt integrierten Router in einer Minimalversion von Symfony quasi statisch umgesetzt. Da diese Seite noch in der Wachstumsphase war/ist, und das Design individuell entworfen wurde und noch erweitert werden soll, ist die Wahl auf Symfony zu setzen eine gute gewesen. Dies wäre natürlich alles auch in Wordpress möglich, aber bei individuellem Code, kann dies in Wordpress tatsächlich deutlich mehr Overhead verursachen, als bei einer Eigenentwicklung.

Wordpress eignet sich perfekt, um schnell, kleine Seiten oder Onepager mit einem Pagebuilder wie zB DIVI oder Elementor zu erstellen und auf ein großes Repertoire an fertigen Plugins zurückzugreifen. Das hat den Vorteil, dass ambitionierte Kunden die Inhalte selbst (ein)pflegen können und sogar das System ohne Programmierkenntnisse selbst erweitern können. Standardfunktionalitäten sind schneller implementiert als in Symfony.
Symfony ist allerdings viel besser geeignet ist, wenn die Seite über Standardfunktionen hinaus gehen, mehr Sicherheit bieten, oder gar eine API bereitstellen soll. Auch für selbstgestrickte Designs eignet sich Symfony besser, weil hier nicht wie in Wordpress gleich ein eigenes Theme entwickelt werden muss.
Ein weiterer Nachteil von Wordpress in diesem Kontext ist die Performance. Mit jedem Plugin das dazukommt, werden mehr Dateien (wir zB CSS oder JS Dateien) geladen und es kommt zu deutlich mehr Overhead und höheren Ladezeiten. Hier muss dann wieder mit Cache-Plugins Abhilfe geschaffen werden.
Frameworks wie Symfony sind in Sachen Individualität, Performance und Sicherheit weit vorn, während man mit Wordpress deutlich schneller zu funktionierenden Ergebnissen kommt, dies allerdings auf Kosten von Sicherheit und Performance. Die deutlich günstigeren Seiten kann man mit Wordpress anbieten, Unternehmen mit hohem Sicherheitsanspruch und höherem Budget sollten sich genau überlegen, ob man die Seite, oder sogar Webapplikation nicht lieber individuell entwickeln lässt.