Direkt ausprobieren: tobeworks.de/wordpress-check — URL reinpasten, 15 Sekunden warten, ehrliche Antwort bekommen. Kein Account, kein Mail-Gate.
Warum noch ein Speed-Tool?
Es gibt gefühlt hundert Tools, um die Performance einer Website zu messen. PageSpeed Insights von Google selbst. GTmetrix. Pingdom. WebPageTest. Lighthouse direkt in Chrome DevTools. Ich habe sie alle schon benutzt — und trotzdem ein neues gebaut. Warum?
Weil keines davon die eigentliche Frage beantwortet, die ein potenzieller Kunde hat.
Google PageSpeed Insights sagt dir: “Performance Score 47. Largest Contentful Paint 4,8 Sekunden. Total Blocking Time 780ms.”
Und dann? Was machst du damit? Wenn du kein Web-Entwickler bist, sind das drei abstrakte Zahlen. Du weißt nicht, was sie bedeuten, du weißt nicht, welche davon wichtig ist, und du weißt vor allem nicht, ob du handeln musst.
Das Problem: Fachchinesisch ist kein Verkaufsargument
Wenn ich als Webentwickler mit einem potenziellen Kunden über seine Seite spreche, ist das Worst Case so:
Ich: “Dein LCP ist bei 4,8 Sekunden, TBT bei 780ms, CLS bei 0,31.”
Kunde: “…okay?”
Ich: “Das ist nicht gut.”
Kunde: “…okay.”
Das ist kein Dialog. Das ist mein Ego, das sich in Kürzeln versteckt. Der Kunde geht raus und weiß immer noch nicht, warum seine Seite langsam ist, ob das schlimm ist, oder was es kosten würde, es zu beheben.
Was er wissen will:
- Ist meine Seite schlecht? (Ja/Nein/Jein)
- Was genau ist das Problem? (Konkret, nicht abstrakt)
- Woran liegt es? (Ursache, nicht Symptom)
- Was kann ich tun? (Handlungsoption)
Genau das soll mein Tool beantworten.
Was das Tool anders macht
Wenn du auf tobeworks.de/wordpress-check eine URL eingibst, bekommst du nicht nur Zahlen. Du bekommst:
- Den üblichen Lighthouse-Score (Performance, Accessibility, SEO, Best Practices) — weil das der Industrie-Standard ist und weil man ihn kennt
- Die Kernmetriken als Karten (LCP, FCP, TBT, CLS, SI, TTI) — für die Leute, die wissen wollen, wo es hakt
- Eine dynamische Einschätzung in Klartext — und das ist der Teil, der den Unterschied macht
Die Einschätzung ist kein generischer “Deine Seite ist mäßig”-Text. Sie analysiert jede einzelne Metrik und formuliert pro Problem eine verständliche Erklärung. Beispiel:
Deine Seite blockiert 780 Millisekunden lang die Bedienung
Wenn ein Besucher in dieser Zeit auf etwas klickt, reagiert die Seite nicht. Das fühlt sich an wie ein Absturz — und ist in WordPress fast immer die Schuld von zu vielen JavaScript-Plugins.
Typische Ursache: Jedes Plugin bringt eigenes JavaScript mit. 20 Plugins = 20 Skripte, die alle beim Seitenaufruf ausgeführt werden.
Kein “TBT”, kein “Main Thread Blocking”, kein Fachbegriff. Nur: Das ist das Problem, das ist, warum es passiert.
Kein Mail-Gate. Keine Ausrede.
Fast alle Speed-Check-Tools, die ich kenne, funktionieren nach dem gleichen Schema:
- URL eingeben
- “Wir erstellen deinen Report…”
- “Gib deine E-Mail-Adresse ein, um den Report zu erhalten”
Das ist der Punkt, an dem ich regelmäßig die Seite schließe. Ich will wissen, ob meine Seite ein Problem hat — nicht in einen Mail-Funnel geraten, der mir die nächsten sechs Wochen “Performance-Tipps” in die Inbox spült.
Deshalb gibt es auf meinem Tool kein Mail-Feld. Keine Registrierung. Kein Cookie-Banner, das “essenzielle Analyse-Cookies” verlangt. Du gibst eine URL ein, du siehst den Report. Punkt.
Falls dich der Report überzeugt und du wissen willst, wie man die Probleme löst — unten gibt es einen Link zu WordPress-Escape. Falls nicht: kein Problem. Kein Follow-up-Mail. Kein Retargeting-Pixel, der dir drei Monate hinterherläuft.
Wie es technisch funktioniert (für die Interessierten)
Das Tool ist absurd einfach gebaut. Kein Backend, kein Server, keine Datenbank, keine Mail-Queue.
Der komplette Stack:
- Eine Vue-3-Komponente mit rund 400 Zeilen Code
- Sie ruft direkt aus dem Browser die Google PageSpeed Insights API auf
- Parst das JSON-Response und rendert die Metriken in einem Donut-Chart (reines SVG, keine Chart-Library)
- Läuft als Island in einer statischen Astro-Seite
Warum ich keine eigene Chrome-Instanz betreibe:
Man könnte das Tool auch selbst hosten — Headless Chrome, Lighthouse-CI, Docker-Container, eigene Server. Ich habe das bei einem anderen Projekt (Screeny) ausprobiert. Es ist die Hölle.
Chrome-Instanzen brauchen Speicher, sie stürzen ab, sie brauchen Updates, sie haben Memory-Leaks, sie ignorieren manchmal Timeouts, sie werden von Cloudflare als Bot erkannt, sie brauchen Spezial-Flags für bestimmte Seiten. Das war’s, wonach ich nicht noch einmal suchen will.
Stattdessen lasse ich Google die Arbeit machen. Google betreibt Lighthouse sowieso produktiv, Google hat die Chrome-Instanzen, Google pflegt das Tooling. Ich konsumiere nur das Ergebnis.
Das bedeutet null Server-Wartung für mich. Keine ausgefallenen Checks um 3 Uhr morgens. Keine Rate-Limit-Probleme, die ich selbst lösen muss. Wenn Google Lighthouse verbessert, wird mein Tool automatisch besser.
Die einzige Abhängigkeit ist ein Google-API-Key, der per Referer auf meine Domain restrikted ist. 25.000 Requests pro Tag sind kostenlos — mehr als genug für einen Lead-Magneten.
Die Lektion dahinter
Ich habe für dieses Tool realistisch anderthalb Tage gebraucht. Eine Vue-Komponente, eine Astro-Seite, ein API-Key. Fertig.
Hätte ich es “richtig” bauen wollen — mit eigenem Lighthouse, Queue, Worker, Storage, E-Mail-Versand, PDF-Export, Dashboard — wäre das ein zweiwöchiges Projekt mindestens. Und es wäre schlechter geworden, weil ich Zeit mit dem Backend verplempert hätte statt mit der einen Frage: Was will der Kunde eigentlich wissen?
Die Antwort war: Einen ehrlichen Satz zu seiner Seite. Nicht mehr.
Das lässt sich auch auf andere Projekte übertragen. Oft ist die Frage nicht “welche Features sollen wir bauen”, sondern “welche Frage will der Nutzer beantwortet bekommen”. Der Rest ist oft Feature-Theater, das niemand braucht.
Probier es aus
Wenn der Report übel ausfällt und du wissen willst, wie man da rauskommt: WordPress-Escape ist die direkte Antwort. Migration nach Astro+Vue in 14 Tagen, Festpreis ab 1.490 €, Lighthouse 95+ garantiert.
Und falls der Report gut ausfällt: Respekt. Das ist mit WordPress nicht selbstverständlich.
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